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Finanzierungsmöglichkeiten einer Solaranlage

Trotz dessen, dass die Zulagen und die Einspeisungsvergütung für die Solaranlage gefallen sind, möchten immer noch viele Hausbesitzer ihre Unabhängigkeit von den Stromversorgern erhalten und suchen nach Möglichkeiten, eine eigene Solaranlage finanzieren zu können. Es gibt mehrere Modelle, die zur Finanzierung einer Solaranlage nützlich sein können.

Welche allgemeinen Methoden gibt es?

Finanzierung Solaranlage

Ganz einfach gesagt sind es drei Möglichkeiten, unter die man alle speziellen Angebote zur Solarfinanzierung zusammenfassen kann. Diese Methoden sind: Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung und eine Mischung aus beidem. Die Eigenfinanzierung verschafft den Bauherren natürlich die größtmögliche Unabhängigkeit, verlangt aber zugleich die genaueste Überwachung und Vorsicht, denn nur wenige Menschen können die benötigten Summen für eine Photovoltaikanlage so einfach auftreiben.

Die Fremdfinanzierung verringert das eigene Risiko und verlässt sich teilweise auf geliehenes Geld. Wenn genügend Sicherheiten vorhanden sind und der Plan zur Fertigstellung der Anlage ausgereift ist, ist es möglich eine Solaranlage vollkommen, mit Fremdkapital zu finanzieren.

Dabei müssen sich die Bauherren aber in die Hände der kreditgebenden Banken begeben und oft mit höheren Zinsen rechnen.

Die Methode, die in der Praxis die häufigste Anwendung findet, ist eine Mischung aus beidem. Der Bauherr erbringt einen Teil der Anschaffungs- und Bausumme selbst und zieht für den Rest ein Kreditinstitut heran. Auf diese Weise können die persönliche und die finanzielle Belastung gut verteilt werden. Die genaue Mischung zwischen Eigen- und Fremdkapital sollte dabei immer den finanziellen Möglichkeiten des Bauherren entgegenkommen. Experten im Bereich Solarbau empfehlen, wenigstens 20% der Kreditsumme selbst aufzubringen, um eine ausreichend große Sicherheit zu haben.

Welche Angebote sind besonders günstig?

Am häufigsten genutzt werden die Kredite der KfW Bank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Als teilweise staatliches Organ hat sie nicht den Gewinn als solchen im Blickpunkt, sondern die dauerhafte Lebensverbesserung der Menschen. Dadurch kann sie es sich auch leisten, Kredite zu besseren Konditionen zu geben, als gewöhnliche Banken.

Zudem gibt es Förderprogramme für die Anschaffung einer Photovoltaik- oder einer Solarthermieanlage. Sie beinhaltet auch einen gewissen Freibetrag, der nicht zurückgezahlt werden muss, wenn die fertiggestellte Anlage funktioniert und regelmäßig Strom liefert. Zu den bekannten Fremdfinanzierungsmöglichkeiten hat sich in den letzten Jahren auch noch eine weitere Form gesellt, der so genannte Solarkredit. Es ist ein Kredit, der speziell für die Anschaffung von Solaranlagen gedacht ist. Das Positive an ihm ist, dass er durch die Einspeisungsvergütung des gewonnenen Stroms finanziert wird.

Der Bauherr kann den Kredit also nutzen, ohne weitere Finanzen aufbringen zu müssen. Im Gegenzug muss er in Kauf nehmen, dass die Anlage bis zur vollkommenen Abbezahlung des Kredites de facto Eigentum der kreditgebenden Bank ist und er für alle Veränderungen, die er eventuell vornehmen will, ihre Zustimmung einholen muss. Auch hier ist es in der Praxis ratsam, nicht die gesamte Finanzierung über den Kredit zu tätigen, sondern einen Teil aus eigenem Kapital zu zahlen, um die Abzahlungsdauer zu verringern.